Abberufung von Polizeipräsident Wolfgang Albers

(Bonner Presseblog) BBB: Bei neuer Bonner Polizeiführung ist Eignung statt Parteibuch gefragt

Die mangelhafte öffentliche Sicherheit in der Bundesstadt Bonn bereitet dem Bürger Bund weiterhin Sorgen. Der Rat hatte deshalb unlängst auf Antrag des BBB Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch beauftragt, von der amtierenden Landesregierung mehr Einsatz für die öffentliche Sicherheit in der UNO-Stadt Bonn einzufordern. Die Gründe für die Bonner Sicherheits-Probleme sind seit langem bekannt. Die Polizei hat zu wenig Personal, ihr Krankenstand ist im Vergleich zum Landesdurchschnitt sehr hoch und das vorhandene Personal ist auch noch überaltert. Im Jahr 2010 lag die Kriminalitätsrate in Bonn im Vergleich zu gleichgroßen Städten deutlich höher. So wurden beispielsweise in Bielefeld mit 27.892 Straftaten 25 % weniger als in Bonn (35.347) verzeichnet.

Nach Auffassung des BBB muss die Kriminalitätsbekämpfung in Bonn wieder im Mittelpunkt stehen. Dazu ist es notwendig, die Polizeipräsenz auf der Straße deutlich zu erhöhen. Marcel Schmitt, BBB-Stadtverordneter: „Die Strukturreform und die bisher erfolgte Personalverstärkung der Polizei sehen wir als ersten Schritt, dem weitere folgen müssen. Von der neuen Polizeiführung erwarten wir eine deutliche Rückführung der vergleichsweise hohen Kriminalitätsrate in Bonn.“ „Die Neubesetzung der Bonner Polizeispitze erfordert aus Sicht des BBB ein hohes Maß an Fachkompetenz und sollte daher nicht nach Parteibuch sondern nach Eignung besetzt werden“, so Schmitt weiter.

21.09.2011 | 13:41 | Autor: BBB Freie Waehler |

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